Die beiden gängigen Methoden für eine Rasur sind das Nassrasieren und die Verwendung eines elektrischen Rasierers. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die man individuell abwägen sollte.

Die meisten Männer rasieren sich täglich. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass eine glatte Rasur in der Regel sehr gepflegt aussieht. Die wichtigsten Kriterien bei der Wahl der Rasurmethode sind die Gründlichkeit, der Preis und die Geschwindigkeit. Die beiden gängigen Methoden stellen das Nassrasieren und die Rasur mit einem elektrischen Gerät dar.

Der Preis für beide Methoden ist nur schwer vergleichbar. Dies liegt unter anderem an den zahlreichen verschiedenen Modellen innerhalb der beiden Kategorien, die sich im Preis bereits stark voneinander unterscheiden. So gibt es Elektrorasierer bereits für unter 50 €, wohingegen es auch Modelle gibt, die weit über 200 € liegen. Ähnliches gilt für die Nassrasur, sodass ein Vergleich nur bedingt möglich ist. Tendenziell sollten sich aber beide Methoden im gleichen Rahmen bewegen. Während man bei einem Elektrorasierer einmalig eine große Summe aufwenden muss und ihn erst nach mehreren Monaten bzw. Jahren ersetzen muss, entstehen bei der Nassrasur laufende Kosten durch Rasierschaum, Einwegrasierer oder Ähnliches.

Anders verhält es sich hingegen bei der Gründlichkeit. Auch, wenn moderne elektrische Rasierer bereits sehr gute Ergebnisse erzielen können, ist eine Nassrasur für gewöhnlich gründlicher. Die Barthaare werden näher an der Haut abgeschnitten und die Haut fühlt sich im Anschluss sehr glatt an. In Sachen Geschwindigkeit ist wiederum keine eindeutige Wertung festzulegen. Hierbei kommt es stark darauf an, wie routiniert man mit dem jeweiligen Gerät ist. Während der Rasiervorgang bei der Nassrasur an sich schneller ist, muss man die Barthaare zunächst mit Rasierschaum einweichen. Dies fällt bei der Elektrorasur weg, dafür muss man die meisten Stellen mehrmals bearbeiten, um alle Haare zu entfernen.

Für viele Männer ein entscheidendes Kriterium ist auch die Bequemlichkeit. Diese spricht für die elektrische Rasur. Da alle Modelle heutzutage mit einem Akku ausgestattet sind, kann man sich überall spontan rasieren. Auch muss man sich das Gesicht im Anschluss nicht waschen und die Stoppeln werden von dem Apparat aufgefangen. Für die Nassrasur hingegen benötigt man ein Waschbecken. Den letzten wichtigen Aspekt stellt die Hautverträglichkeit dar. Nicht jeder Hauttyp eignet sich für beide Varianten. So kann es sein, dass manche Männer bei der Nassrasur sehr schnell zu kleinen Schnitten neigen oder etwa bei der Elektrorasur unter Rasurbrand leiden. Dies lässt sich nur durch Ausprobieren herausfinden.

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